Basketballfans aufgepasst: Am Samstag, 31. Januar, findet in der Gaborhalle in Rosenheim wieder ein Doppelspieltag statt. Die Basketballerinnen des Sportbunds Rosenheim treffen um 15.30 Uhr auf den Post SV Nürnberg, um 18.30 Uhr treffen die Regionalliga-Herren auf MTSV Schwabing.
Für die Basketballer des Sportbunds Rosenheim x Finsense hätte es an diesem Wochenende nicht besser laufen können. Die Damen zogen mit einem souveränen 83:47-Sieg ins Halbfinale ein. Den Herren glückte die Revanche gegen Vaterstetten mit 70:54 – und das, obwohl die Rosenheimer nach fünf Minuten mit zehn Punkten hinten lagen.
“Vaterstetten ist mit viel Energie, Selbstvertrauen und Aggressivität ins Spiel gestartett. Wir konnten mit dieser Intensität zu Beginn nicht mithalten”, sagte Trainer Johannes Raab kurz nach dem Spiel. Schrit für Schritt sei es seinem Team dann aber doch gelungen, den Vorsprung zu verkürzen. “Über gutes Rebounding und Ballgewinne konnten wir uns einfache Punkte erarbeiten”, so Raab.
Mit einem Stand von 29:30 ging es in die Halbzeitpause. Die Rosenheimer erwischten den deutlich besseren Start in das dritte Viertel. “Wir haben Vaterstetten immer mehr unter Druck gesetzt und sowohl die Geschwindigkeit als auch die Intensität hochgehalten”, sagt Raab. Dadurch konnte seine Mannschaft die Führung immer weiter ausbauen und am Ende einen 70:54-Sieg einfahren.
Neben Timo Fliege, der Führungsstärke bewies, überzeugten auch Jguwon Hogges, Viktor Walther, Sebastian Balduzzi und Niclas Sohn. Felix Herzog machte am Samstag seine ersten Punkte in der Regionalliga.
Und auch die Sportbund-Damen hatten Grund zum Feiern. In ihrem zweiten Viertelfinal-Spiel setzen sie sich ohne Probleme gegen den BG Litzendorf durch und ziehen somit ins Halbfinale ein. Bereits von der ersten Minute an, zeigten die Rosenheimerinnen wer der Favorit ist. “Wir haben eine sehr gute Leistung in der Verteidigung abgeliefert”, sagt Trainerin Coco Kollarovics.
Die Gastgeberinnen kamen in den ersten zehn Minuten gerade einmal auf sechs Punkte, fanden danach aber immer besser ins Spiel. Allerdings schalteten auch die Sportbund-Damen einen Gang höher. In der Offensive überzeugten sie mit einem guten Zusammenspiel, in der Verteidigung wurden die im Training einstudierten Dinge umgesetzt.
Auch wenn die Rosenheimerinnen viele einfache Punkte liegen ließen, war der Sieg nie in Gefahr. “Ein Viertelfinale mit fast 40 Punkten zu gewinnen, ist ein starkes Zeichen”, sagt auch Trainerin Coco Kollarovics. Jetzt hat ihre Mannschaft zwei Wochen Zeit um sich auf den Halbfinal-Gegner vorzubereiten.
Die Rosenheimerinnen treffen auf TB 1888 Erlangen. Sie setzen sich gegen München Basket knapp mit 72:69 durch.
Für den Sportbund-Herren spielte: Biberovic, Schmid, Hogges (22 Punkte), Sohn (3), Balduzzi (9), Weigel (7), Koppenhöfer (7), Weißnet (9), Herzog (2), Graovac, Walther (9).
Für die Sportbund-Damen spielten: Perner M. (12 Punkte), Sokman (4), Kirchner (2), Macht, Szenes (5), Hebecker (3), Perner S. (24), März V. (9), Heise (14), Langer (8) und Brodersen (2).
Die Basketballerinnen des Sportbunds Rosenheim x Finsense haben am Samstagnachmittag mit 58:67 gegen die Gastgeberinnen aus Nürnberg verloren. “Wir sind mit einer stark dezimierten Mannschaft nach Nürnberg gereist”, sagte Sportbund-Trainerin Coco Kollarovics nach dem Spiel. Trotzdem will sie das nicht als Ausrede gelten lassen. Ohne Sophie und Maria Perner, Elisa Hebecker, Luisa Weymar und Johanna Macht starteten die Rosenheimerinnen in die Partie, konnten von Anfang an aber keinen Rythmus finden. “Wir haben zu Beginn viele einfache Punkte liegen lassen, waren verkrampft und sind nie richtig ins Spiel gekommen”, sagte Kollarovics. Während die Nürnbergerinnen insgesamt neun Dreipunktwürfe verwandeln konnten, taten sich die Sportbund-Damen schwer, gute Abschlüsse zu finden. Auch in der Verteidigung gelang es nicht, die Gegnerinnen zu kontrollieren. Zwischenzeitlich konnten sich die Nürnbergerinnen sogar mit 18 Punkten absetzen. Zwar konnten die Rosenheimerinnen sich noch einmal bis auf acht Punkte herankämpfen, am Ende behielten die Gastgeberinnen aber die Oberhand. “Wir müssen das Spiel jetzt schnell abhaken und uns auf die Playoffs konzentrieren”, sagt Kollarovics. Los geht es am Samstag, 28. Februar, gegen BG Litzendorf. Beginn ist um 20 Uhr in der Wolfgang-Pohle-Halle.
Für den Sportbund spielten: Sokman (6 Punkte), Weymar (1), Kirchner, Szenes (3), März V. (2), Heise (30), Langer (6), März K., Brodersen (10).
Am Samstag, 28. Februar, spielen die Basketballerinnen des Sportbunds Rosenheim x Finsense ihr erstes Spiel im Viertelfinale der Playoffs gegen BG Litzendorf. Beginn ist um 20 Uhr. Gespielt wird ausnahmsweise in der Wolfgang-Pohle-Halle, da die Gaborhalle durch eine Doppelbelegung nicht zur Verfügung steht.
Ziel ist es, die historische Pohle-Halle in einen grünen Hexenkessel zu verwandeln. Zuschauer werden gebeten, in Grün zu kommen und die Sportbund-Damen lautstark auf dem Weg ins nächste Playoff-Kapitel zu unterstützen. Die grünen Playoff-Shirts gibt es natürlich ebenfalls wieder vor Ort.
Aufgrund der Hallengröße ist die Zuschauerzahl auf 250 Personen begrenzt. Als kleines Dankeschön für den Location-Wechsel kostet der Eintritt an diesem Abend nur 4,50 €.
Die Basketballerinnen des Sportbunds x Finsense treffen am Samstag, 21. Februar, auf den Post SV Nürnberg. Spielbeginn ist in der Paul-Moor-Schule um 15 Uhr. Bereits vor dem Spiel steht fest, dass die Rosenheimerinnen die Zwischenrunde auf dem zweiten Platz beenden, trotzdem soll ein Sieg her – auch um mit einem guten Gefühl in die anstehenden Playoffs zu starten. Die Gegnerinnen aus Nürnberg sind dabei keine Unbekannten. Im Hinspiel siegten die Sportbund-Damen knapp mit 65:54. Überragende Spielerinnen bei den Rosenheimerinnen waren damals Sophie Perner mit 22 Punkten und Liisi Sokman mit 15 Punkten. Dreh- und Angelpunkt bei den Nürnberginnen ist Noemi Schoenauer. Sie kommt in der Zwischenrunde im Schnitt auf 17,7 Punkte. Um die Zwischenrunde ungeschlagen zu beenden, müssen die Rosenheimerin vor allem den Rebound kontrollieren, aber auch in der Transition-Defense besser agieren. Trainierin Coco Kollarovics kann am Samstag nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen. Zwar ist Topscorerin Sophie Perner zurück, dafür reisen Elisa Hebecker, Maria Perner, Johanna Macht und Luisa Weymar nicht mit nach Nürnberg.
Die Basketballerinnen des Sportbunds Rosenheim x Finsense haben in der Zwischenrunde den nächsten Sieg eingefahren. Gegen den TB 1888 Erlangen gewannen sie denkbar knapp mit 60:58. Die Regionaldamen mussten dabei ohne Sophie Perner und Elisa Hebecker in die Partie starten. “Es war ein überraschend knappes Spiel nach dem deutlichen Heimsieg”, lautete das Fazit von Co-Trainer Markus Ovadaya. Erst eine Woche zuvor gewannen die Rosenheimerinnen in Erlangen mit 81:60. Doch in der heimischen Gaborhalle entschied sich das Spiel erst wenige Sekunden vor Ende. “Erlangen hat vieles lange richtig und gut gemacht. Wir haben uns in der Offensive lange Zeit sehr schwer getan und haben lange nicht ins Spiel gefunden”, sagt Ovadaya. Erlangen erkämpfte zwischenzeitlich sogar eine Elf-Punkte-Führung, herausragend auf Seite der Gegnerinnen war Kim Siebert, die am Ende auf 22 Punkte kam. “Wir konnten uns in der Verteidigung immer mehr steigern, dadurch ist es uns gelungen, das Spiel trotzdem eng zu gestalten”, fügt der Co-Trainer hinzu. In den letzten zehn Minuten mobilisierten die Rosenheimerinnen dann noch einmal alle ihre Kräfte. Sie gewannen das letzte Viertel mit 16:9. Damit bleiben die Sportbund-Damen in der Zwischenrunde weiterhin ungeschlagen. “Für die Playoffs müssen wir uns aber auf jeden Fall noch einmal steigern”, lautete das Fazit von Markus Ovadaya.
Für Rosenheim spielten: Sokman (4 Punkte), Kirchner, Macht (5), Szenes (4), März V. (8), Heise (20), Langer, Weymar (3), März K. (3), Perner M. (10) und Brodersen (3).
Für die rund 650 Zuschauer gab es an diesem Doppelspieltag gleich mehrere Überraschungen: Nicht nur warteten Krapfen und Playoff-Shirts auf die Fans, auch auf dem Spielfeld gab es ein neues Gesicht.
Die Damen des Sportbund Rosenheim x Finsense setzten ihre starke Zwischenrunde fort und holten beim TB 1888 Erlangen den zweiten Sieg im zweiten Spiel der Zwischenrunde. Sie schlugen die Gastgeber mit 81:60. Überragend war Neuzugang Maria Perner mit 22 Punkten, sie verwandelte insgesamt sechs Dreipunktwürfe.
Bereits die gemeinsame Anreise im Fanbus sorgte für viel Energie, die das Team später auch auf das Parkett brachte.
Der Start in die Partie verlief jedoch etwas holprig. Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Beginn, sodass Rosenheim nach dem ersten Viertel mit 23:14 zurücklag. Auch bis zur Pause musste erst in den Rhythmus gefunden werden, beim Stand von 37:36 aus Sicht des SBR war aber bereits klar, dass alles offen blieb.
Nach dem Seitenwechsel folgte dann eine beeindruckende Aufholjagd. Mit deutlich mehr Tempo, Intensität und klaren Abschlüssen übernahmen die Rosenheimerinnen die Kontrolle. Das dritte Viertel wurde zur Initialzündung: Mit einem 32:11-Lauf drehte der Sportbund die Partie und ging mit einer 48:68-Führung in den Schlussabschnitt.
Diesen Vorsprung ließ sich das Team nicht mehr nehmen und spielte den Sieg konzentriert zu Ende. Am Ende stand ein verdienter 60:81 Auswärtserfolg, der gemeinsam mit dem Bus und den mitgereisten Unterstützern gefeiert werden konnte.
Für Rosenheim spielten: Sokman (9 Punkte), Kirchner, Szenes (2), Hebecker, Perner S. (15), März V. (3), Heise (7), Langer, Weymar (7), März K. (6), Perner M. (22), Brodersen (10).
Im zweiten Spiel der Zwischenrunde treffen die Basketballerinnen des Sportbunds Rosenheim x Finsense auf den TB 1888 Erlangen. Während die Sportbund-Damen mit einem Sieg in die Zwischenrunde starteten, musste Erlangen sich gegen Jahn München knapp geschlagen geben. Herausragende Spielerin auf Seiten des Gegners ist Kim Siebert. Gegen München erzielte sie 22 Punkte.