Ihrem Teamnamen „Spartans“ machten die Regionalliga 2-Basketballer des SB DJK Rosenheim x Finsense am vergangenen Wochenende alle Ehre: Trotz knapper personeller Besetzung drehten sie das Spiel beim Tabellendritten TV Augsburg im letzten Viertel dramatisch und erkämpften sich so einen wichtigen 72:71-Auswärtserfolg.
Die Vorzeichen standen nicht optimal für die Rosenheimer beim Duell des Tabellendritten gegen den Tabellenvierten: Die Auswärtsfahrt konnte nur mit acht Akteuren angetreten werden, und das merkte man den Gästen nach zerfahrenem Beginn auf beiden Seiten auch an: Als die Augsburger in Person von Topscorer Topalovic anfingen zu treffen, erspielten sie sich schnell einen 21:15-Vorsprung bis zum Ende des ersten Spielabschnitts. Fortan war das Spiel geprägt von mehreren Aufholversuchen seitens der Rosenheimer, die dank starker defensiver Aktionen – hier tat sich zunächst vor allem Youngster Niclas Sohn hervor – zwar mit Schnellangriffen immer wieder herankamen, aber die Führung der Fuggerstädter nie durchbrechen konnten (Halbzeitstand 38:29). Als Sebastian Balduzzi bereits nach 22 Minuten sein viertes Foul bekam, zogen die Augsburger kurzzeitig gar auf 15 Punkte davon, ohne die Spartans jedoch nachhaltig beeindrucken zu können. Für Balduzzi sprang Philipp Koppenhöfer in die Bresche, der am Ende zur wichtigsten Offensivkraft des SBR avancieren sollte – aber der Reihe nach. Zunächst schlug einmal mehr die Stunde von Kapitän Jguwon Hogges: Er hielt sein Team mit ganz starker Verteidigung und zahlreichen Steals im Spiel.
Trotzdem gerieten die Raab-Schützlinge auch im letzten Abschnitt zweistellig in Rückstand und spielten fortan Alles oder Nichts – mit Erfolg: Die Gastgeber kamen plötzlich offensiv immer weniger zu Erfolgen, während bei Rosenheim nun die Dreier fielen und sich beim Stand von 71:70 eine dramatische Schlussminute entwickelte: Der bereits angesprochene Philipp Koppenhöfer wurde 27 Sekunden vor Schluss unsportlich gefoult – und verwandelte seine beiden Freiwürfe eiskalt. Mit dem anschließenden Einwurf spielte sein Team dann wertvolle Zeit von der Uhr, ehe Topalovic aufseiten der Augsburger den entscheidenden letzten Dreierversuch nicht im Korb unterbringen konnte und die Spartans endgültig jubeln ließ: „Mit nur acht Spielern eine bärenstarke Leistung meiner Mannschaft: Jguwon eine defensive Macht, Severin und Johannes stark unter dem Korb, mit Philipp ein neuer Topscorer und Niclas hat gezeigt, dass wir an ihm noch viel Freude haben werden“, zeigte sich SBR-Coach Johannes Raab am Ende begeistert.
Für Rosenheim spielten Biberovic (2 Punkte), Schmid, Hogges (15), Balduzzi (9), Sohn (10), Weigel (10), Koppenhöfer (18) und Wießnet (4).
Die Damen des Sportbund Rosenheim x Finsense setzten ihre starke Zwischenrunde fort und holten beim TB 1888 Erlangen den zweiten Sieg im zweiten Spiel der Zwischenrunde. Sie schlugen die Gastgeber mit 81:60. Überragend war Neuzugang Maria Perner mit 22 Punkten, sie verwandelte insgesamt sechs Dreipunktwürfe.
Bereits die gemeinsame Anreise im Fanbus sorgte für viel Energie, die das Team später auch auf das Parkett brachte.
Der Start in die Partie verlief jedoch etwas holprig. Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Beginn, sodass Rosenheim nach dem ersten Viertel mit 23:14 zurücklag. Auch bis zur Pause musste erst in den Rhythmus gefunden werden, beim Stand von 37:36 aus Sicht des SBR war aber bereits klar, dass alles offen blieb.
Nach dem Seitenwechsel folgte dann eine beeindruckende Aufholjagd. Mit deutlich mehr Tempo, Intensität und klaren Abschlüssen übernahmen die Rosenheimerinnen die Kontrolle. Das dritte Viertel wurde zur Initialzündung: Mit einem 32:11-Lauf drehte der Sportbund die Partie und ging mit einer 48:68-Führung in den Schlussabschnitt.
Diesen Vorsprung ließ sich das Team nicht mehr nehmen und spielte den Sieg konzentriert zu Ende. Am Ende stand ein verdienter 60:81 Auswärtserfolg, der gemeinsam mit dem Bus und den mitgereisten Unterstützern gefeiert werden konnte.
Für Rosenheim spielten: Sokman (9 Punkte), Kirchner, Szenes (2), Hebecker, Perner S. (15), März V. (3), Heise (7), Langer, Weymar (7), März K. (6), Perner M. (22), Brodersen (10).
Am 12. Spieltag der Bayernliga lieferte unser U16-Team aus Rosenheim ein Spiel für die Geschichtsbücher gegen die extrem starke Mannschaft aus Augsburg, angeführt von der deutschen Nationalspielerin, der 196 cm großen Luana Coaja. Der Einsatz war enorm – Tabellenplatz eins und damit eine bessere Ausgangsposition für die Bayerische Meisterschaft in Würzburg. Das Spiel entwickelte sich zu einem echten Sportkrimi und dauerte über zweieinhalb Stunden.
Rosenheim startete furios (9:2) mit eiserner Verteidigung von Breteau Charlotte und Pecha Elena. Doch die Gäste zeigten schnell, warum sie zu den talentiertesten und unangenehmsten Teams der Liga zählen – sie kamen zurück und übernahmen die Führung. Das erste Viertel endete 18:16 für Augsburg, die Spannung stieg von Minute zu Minute.
Im zweiten Abschnitt brachten Energie und Disziplin die Wende. Mit der Einwechslung von Fritsch Luisa und Hildebrandt Mia wurden die Zugänge zum Korb geschlossen, während Klotsch Christina die gegnerische Topspielerin Luana Coaja aus dem Rhythmus nahm. Offensiv bestimmten Graumann Frida, Fritsch Hanna und die überragende Weymar Allegra das Tempo. Zur Halbzeit führte Rosenheim mit 44:41 – es war klar, dass uns ein harter Kampf bis zur letzten Sekunde bevorstand.
Nach der Pause der nächste Rückschlag: Pecha Elena, die bis dahin das Feld in beide Richtungen beherrscht hatte, musste verletzungsbedingt ausscheiden. Zudem geriet Klotsch Christina in Foulprobleme. Mutig übernahmen die jüngsten Spielerinnen, Bassing Tessa und Bürger Magdalena, Verantwortung unter dem eigenen Korb. Trotz körperlicher Unterlegenheit antwortete unser Team mit Herz, Charakter und großem Zusammenhalt.
Als Abebe Olivia und Weymar Allegra im Schlussviertel auf 82:74 erhöhten, schien die Entscheidung gefallen. Doch Augsburg kämpfte sich mit And-One-Situationen und Freiwürfen zurück. Nach 40 Minuten stand es 87:87 – Verlängerung!
In den zusätzlichen fünf Minuten entschieden Kampfgeist und Offensivrebounds das Spiel. Weymar Allegra und Fritsch Hanna dominierten unter dem Korb – jeder Ballbesitz war von enormer Bedeutung. Am Ende die Explosion der Freude:
Rosenheim – Augsburg 99:94
Trainerstimme
„Das war ein Spiel, das man nie vergisst. Die Mädchen haben enorme mentale Stärke gezeigt. Obwohl wir körperlich unterlegen sind, haben wir klug und mutig gespielt. Ich bin stolz auf ihre Reaktion in den schwierigsten Momenten. Es gibt noch Verbesserungspotenzial, aber der Charakter, den sie heute gezeigt haben, kann man nicht trainieren – den trägt man in sich. Sehr geholfen haben uns die Turniere in Belgien und das deutsche Finalturnier der vergangenen Saison, um in den entscheidenden Momenten ruhig und fokussiert zu bleiben“, betonte Trainer Mirceta Miodrag.
Es spielte für Rosenheim:
Weymar Allegra 33 Punkte, Abebe Olivia 25, Graumann Frida 10, Pecha Elena 8, Fritsch Hanna 7, Breteau Charlotte 7, Klotsch Christina 5, Fritsch Luisa 2, Hildebrandt Mia 2, Bürger Magdalena, Bassing Tessa, Gavrilović Emilija!
Trainer Team: Mirceta Miodrag und Mirceta Tijana!
Beide Teams haben sich bereits für die Bayerische Meisterschaft in Würzburg qualifiziert. Wir wünschen Augsburg viel Erfolg beim Finalturnier. Der dritte Teilnehmer aus der Gruppe, das starke Team Jahn München U16, gilt als Topfavorit auf den Titel – was Anfang April ein weiteres Basketball-Spektakel verspricht.
Die Rosenheimer Basketballerinnen stehen mit dem Rücken zur Wand - und trotzdem ist die Motivation groß. Nachdem sie das erste Finalspiel gegen Jahn München am vergangenen Samstag mit 75:87 verloren haben, brauchen sie jetzt einen Sieg, um weiterhin eine Chance um den Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg in die zweite Basketballbundesliga zu haben. Spiel 2 findet am Freitag, 24. April, um 19 Uhr in der Weltenburger Straße 53 in München statt. In der vergangenen Trainingswoche haben die Rosenheimerinnen noch einmal an der ein oder anderen Stellschraube gedreht und sich optimal auf den Gegner vorbereitet. “Wenn jemand Jahn München schlagen kann, dann sind wir das”, ist Sportbund-Trainierin Coco Kollarocivs überzeugt. Und auch für Unterstützung ist gesorgt. Fans haben die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Zug nach München zu reisen. Treffpunkt ist am Freitag um 16 Uhr am Rosenheimer Bahnhof, Abfahrt um 16.29 Uhr mit dem Bayernticket. “Lasst uns gemeinsam nach München fahren, die Halle in Grün färben und unsere Damen auf dem Weg zum nächsten großen Schritt pushen”, heißt es vonseiten der Vorstandschaft. Mit einem Sieg am Freitag würden die Rosenheimerinnen ein drittes Spiel erzwingen. Das würde am Sonntag, 26. April, um 15.15 Uhr ebenfalls in München stattfinden.
Im zweiten Spiel der Zwischenrunde treffen die Basketballerinnen des Sportbunds Rosenheim x Finsense auf den TB 1888 Erlangen. Während die Sportbund-Damen mit einem Sieg in die Zwischenrunde starteten, musste Erlangen sich gegen Jahn München knapp geschlagen geben. Herausragende Spielerin auf Seiten des Gegners ist Kim Siebert. Gegen München erzielte sie 22 Punkte.
So richtig glauben, konnten sie es am Ende selber nicht: Die Basketballerinnen des Sportbunds Rosenheim sind ins Finale um den Aufstieg in die zweite Basketballbundesliga eingezogen - in ihrer ersten Regionalliga-Saison.
Gegen TB 1888 Erlangen gewannen die Sportbund-Damen auch das zweite Spiel mit 75:69. Einfach war der Sieg allerdings nicht. Und das, obwohl die Rosenheimerinnen zwischenzeitlich sogar einmal mit 17 Punkten führten. “Wir haben einen guten Start erwischt und sind früh in Führung gegangen”, sagt Trainerin Coco Kollarovics nach dem Spiel.
Nach den ersten zehn Minuten führten die Rosenheimerinnen mit 20:13. Vor allem Sophie Perner war in dieser Phase des Spiels nicht zu stoppen und konnte nach Belieben punkten. Im zweiten Viertel kämpften sich die Erlangerinnen zurück ins Spiel. Mit einer Sechs-Punkte-Führung für die Rosenheimerinnen ging es in die Halbzeit-Pause. Auch dank drei verwandelter Dreipunkt-Würfe von Maria Perner.
In der Kabine fand Levke Brodersen dann die richtigen Worte. So müsse der Fokus in der zweiten Hälfte vor allem darauf liegen, die Rebounds einzusammeln und Fehler in der Verteidigung zu vermeiden.Konzentriert startete ihr Team in das dritte Viertel. Wieder war es Sophie Perner, die von den Gegnerinnen nicht gestoppt werden konnte. Sie erzielte im vorletzten Viertel neun Punkte.
Mit einer 59:45-Führung ging es in das letzte Viertel. “Da haben wir leider unseren Flow im Angriff verloren und hatten gleichzeitig zu viele Lücken in der Verteidigung”, sagt Headcoach Coco Kollarovics. Die Erlangerinnen kämpften sich mit einem 9:0-Lauf noch einmal bis auf wenige Punkte heran. Am Ende behielten die Sportbund-Damen die Nerven und holten sich den Sieg. “Alles in allem war es ein verdienter Sieg”, so Kollarovics.
Damit stehen die Rosenheimerinnen im Finale. Dort treffen sie auf Jahn München. Das erste Spiel findet am Samstag, 18. April, um 15 Uhr in der Gaborhalle statt.
Für Rosenheim spielten: Perner M. (11 Punkte), Sokman (5), Kirchner (3), Szenes (3), Hebecker (8), Perner S. (28), März V., Heise (15), März K., Brodersen (2).
Die U16-Mädchenmannschaft des Sportbund DJK Rosenheim U16 nimmt vom 30. März bis zum 5. April am renommierten Osterturnier in Wien teil.
An dieser Veranstaltung nehmen mehr als 650 Mannschaften aller Altersklassen teil, wobei rund 40 Teams in der U16-Mädchenklasse antreten. Mannschaften aus ganz Europa sowie aus den Vereinigten Staaten werden dabei sein, was dieses Turnier zu einem hochkarätigen internationalen Wettbewerb und einem wahren Fest des Basketballs macht.
Rosenheim bestreitet fünf Gruppenspiele:
▪ Dienstag:
– Bad Ball U16
– DJK Bamberg U16
▪ Mittwoch:
– Riga Basketball Academy U16
▪ Donnerstag:
– BBU Ulm U16
– Hofheim Huskies U16
Die Finalspiele finden am Freitag und Samstag statt.
Diese Spiele dienen als hervorragende Vorbereitung auf die Bayerische Meisterschaft, die vom 10. bis 12. April in Würzburg stattfindet.
In dieser Saison gewann der Sportbund DJK Rosenheim U16 die Gruppenphase der Bayernliga und sicherte sich damit seinen Platz bei der Endrunde in Würzburg. Das Turnier in Wien stellt einen wichtigen Schritt in der Vorbereitung dar – eine Gelegenheit, die Form zu verbessern, den Teamzusammenhalt zu stärken und auf den Qualitäten aufzubauen, die dieses Team in den letzten Spielzeiten geprägt haben.
Die Mannschaft wird von den Trainern Mirčeta Miodrag und Tijana Mirčeta geleitet, unterstützt von Trainer Kenan Biberović.
Zum Kader für das Turnier gehören Kapitänin des Teams Allegra Weymar, dann Elena Pecha, die Schwestern Luisa und Hanna Fritsch, Mia Vujić, Mia Hildebrandt, Tessa Basing, Emilija Gavrilović, Carla Bartholdt, Frida Graumann, Charlotte Breteau und Christina Klotsch!
Magdalena Burger und Olivia Abebe werden nicht mit der Mannschaft reisen.
Olivia Abebe wird am Auswahltraining der Nationalmannschaft in Heidelberg teilnehmen – wir wünschen ihr viel Glück.
Eine wichtige Woche liegt vor uns – voller Herausforderungen und Chancen.
Wien ist der erste Schritt. Würzburg ist das Ziel.
Viel Glück, Mädels!
Wenn ein Sieg besonders schmeckt, dann wohl in einem Lokalderby auswärts bei voller Halle: Genau in diesen Genuss kamen die Regionalliga 2-Basketballer des SB DJK Rosenheim x Finsense am vergangenen Samstag bei ihrem deutlichen 88:69-Erfolg bei den Chiemgau-Baskets in Traunstein.
Von Anfang an gaben die Spartans an diesem Abend klar den Ton an: Mit einem starken 12:0-Start sorgten sie gleich in den ersten Minuten dafür, dass die Stimmung bei den zahlreichen heimischen Anhängern, die für eine angemessene Derbyatmosphäre sorgten, gedämpft wurde. „Die Mannschaft hatte vom Start weg einen ihrer besten defensiven Auftritte“, zeigte sich SBR-Coach Johannes Raab angetan von der Leistung seines Teams.
Allen voran erwischte dabei Youngster Sebastian Balduzzi einen Sahnetag, der nicht nur den Traunsteiner Leader Aaron Mitchell bestens in Schach hielt, sondern mit 24 Zählern auch noch zum Topscorer seiner Mannschaft avancierte. Daneben glänzte noch Ignaz Geißinger mit starken Aktionen und die Rosenheimer Center-Riege packte zuverlässig unter den Körben zu: „Traunstein konnte mit unserer Intensität diesmal nicht mithalten – es war von Anfang bis Ende ein dominanter Auftritt“, so Raab, dessen Mannschaft jeden Spielabschnitt für sich entscheiden konnte und somit das klar bessere Team war.
Somit bleiben die Spartans als Vierter auf Tuchfühlung zu den Top 3 der Liga und können im nächsten Spiel gegen den Dritten Augsburg weiter aufschließen.
Für die Rosenheimer spielten Biberovic (5 Punkte), Schmid, Hogges (11), Fliege (3), Balduzzi (24), Weigel (8), Geißinger (19), Wießnet (12), Zulfaj und Walther (6), bei den Gastgebern punkteten Stafford (13), Mitchell (23) und Gruber (12) zweistellig.