Einen wichtigen Heimsieg konnten die Regionalliga 2-Basketballer des SB DJK Rosenheim am vergangenen Samstag gegen den MTV München feiern. Nach dem 83:74 gegen die Truppe vom ehemaligen SBR-Trainer Mario Knezevic bleiben die Spartans weiterhin erster Verfolger des Ligaprimus München Baskets.
Die Grundlage für ihren Sieg legten die Raab-Schützlinge bereits im ersten Viertel. Verstärkt von Rückkehrer Mio Mirceta, der erstmals seit seiner Verletzung im Januar wieder mitwirken konnte, und Neuzugang Kenan Biberovic, führten die Innstädter nach zehn Minuten mit 27:21. „Mio hilft uns natürlich mit seiner Kreativität in der Offense und seinen Dreiern enorm, um Kenan bringt der ansonsten jungen Mannschaft zusätzliche Erfahrung“, so Trainer Johannes Raab, der den Sieg aber insgesamt auf eine starke Teamleistung zurückführte: „Das war der entscheidende Faktor – alle zwölf Spieler konnten eingesetzt werden und die Mannschaft auch unterstützen.“ So gingen die Spartans dann auch mit einer 43:37-Führung in die Halbzeit. Kein Grund allerdings, sich auszuruhen – die Münchner blieben vor allem dank ihrer starken Distanzschützen Schwartz und Jäger stets auf Tuchfühlung und auch der generische Center Herrmann stellte seine Pendants auf Rosenheimer Seite, Johannes Wießnet und Viktor Walther, immer wieder vor Probleme, die sie aber gut zu lösen wussten. So blieb es bis zum Ende spannend in der Gaborhalle, erst Rooba Shigut sorgte mit einem wichtigen Dreier kurz vor dem Ende für die Vorentscheidung für die Hausherren.
Die Rosenheimer trennen somit weiterhin drei Siege vom derzeitigen Tabellenführer, bereits an diesem Samstag könnten sie sich aber zumindest in der zweiköpfigen Verfolgergruppe etwas Luft verschaffen: Gelingt am Samstag um 20 Uhr im Spitzenspiel der Runde ein Erfolg beim punktgleichen Tabellendritten SB München, wäre zumindest der zweite Rang etwas abgesichert.
Für den SBR spielten Hogges (26 Punkte), Fliege, Shigut (7), Weigel (5), Kirschner, Wießnet (10), Mirceta (12), Pfisterer (6), Adeola (7), Biberovic, Gaizauskas (5) und Walther (5).
