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Deutliche Niederlage gegen den Tabellenführer 

Die Basketballerinnen des Sportbunds Rosenheim x Finsense starten mit einer Niederlage in das Jahr 2026. Gegen den Tabellenführer Jahn München mussten sie sich mit 60:72 geschlagen geben. Und das, obwohl die Rosenheimerinnen den deutlich besseren Start in das Spiel hatten. Durch eine aggressive Verteidigung, daraus resultierende Ballgewinne und ein gutes Zusammenspiel in der Offensive entschieden sie das erste Viertel mit 19:10 für sich.

Nach und nach kämpften sich die Münchnerinnen danach jedoch zurück ins Spiel – angeführt von einer überragenden Matilda Blanarik (16 Punkte) und Magdalena von Geyr (23 Punkte). Während Jahn München nach Belieben punkten konnte, schien der Korb auf Seite der Rosenheimerinnen wie vernagelt. Einzig Liisi Sokman gelang es ihre Mannschaft mit insgesamt fünf verwandelten Dreipunktwürfen im Spiel zu halten. „Ich habe gemerkt, dass wir uns in der Offensive schwer getan haben, deshalb war es mir wichtig, Verantwortung zu übernehmen“, sagte Sokman kurz nach dem Spiel. Sie kam am Ende auf 19 Punkte. Doch auch das reichte nicht. Denn die Münchenerinnen legten in der zweiten Halbzeit noch einmal eine Schippe drauf. Besonderes beim Rebound waren sie klar überlegen, einen Punkt den Sportbund-Trainieren Coco Kollarovics auch nach dem Spiel kritisierte. „Nach dem ersten Viertel haben wir komplett unseren Rhythmus verloren“, sagt Sokman. Ihre Mannschaft habe zu viele Ballverluste gehabt, zudem sei die Verteidigung nicht aggressiv genug gewesen. „Wir haben München zu viele freie Würfe gegeben“, sagt sie.

Trotz der Niederlage bleiben die Sportbund-Damen auf dem zweiten Tabellenplatz – und sichern sich damit einen Platz in den Playoffs. Und das als Aufsteiger.

Für Rosenheim spielten: Sokman (19 Punkte), Kirchner (2), Macht, Weymar (2), Szenes (5), Hebecker (4), Perner (11), März V. (5), Heise (9), Langer, März K. (3) und Brodersen.

Gleich zwei Spitzenspiele zum Jahresauftakt

Nach einer dreiwöchigen Weihnachtspause starten die Basketballer des Sportbunds Rosenheim x Finsense wieder in die Saison. Die Zuschauer können sich auf gleich zwei Spitzenspiele in der Gaborhalle freuen.

Um 15 Uhr treffen die Damen auf den Tabellenführer Jahn München, im Anschluss spielen die Herren gegen den Viertplatzierten aus Illertal.

Auf die Sportbund-Damen wartet im neuen Jahr mit dem ungeschlagenen Tabellenführer gleich eine große Herausforderung. Im Hinspiel mussten sich die Rosenheimerinnen mit 76:81 knapp geschlagen geben. Überragend auf Seiten der Sportbund-Damen war damals Sophie Perner mit 28 Punkten. Bei den Münchnerinnen waren es mit Emma Steinbicker (24 Punkte), Lisa Grüner (16 Punkte) und Silvia Heide (12 Punkte) gleich drei Spielerinnen, die zweistellig punkteten. Zudem fehlte im Hinspiel Münchens Top-Scorerin Magdalena von Geyr. Die ehemalige deutsche Nationalspielerin kommt im Schnitt auf 14,6 Punkte.

Um das Spiel zu gewinnen, müssen die Rosenheimerinnen vor allem in der Defense ein gutes Spiel abliefern und die Rebounds einsammeln. Sportbund-Trainerin Coco Kollarovics kann auf den kompletten Kader zurückgreifen.

Zum Spitzenspiel der Runde empfangen die Regionalliga-Herren des SB DJK Rosenheim im Anschluss um 18 Uhr ebenfalls den Tabellenführer BG Illertal in der Gaborhalle.

Mit den Illertalern kommt gleich zum Jahresauftakt so etwas wie ein Angstgegner für die Spartans nach Rosenheim: Bereits in der letzten Spielzeit waren die Gäste das einzige Team, gegen das die Raab-Schützlinge zweimal nicht gewinnen konnten, und auch in dieser Saison präsentiert sich die BG in Galaform: Im Gegensatz zu allen anderen Teams mussten sie bisher noch keine Niederlage hinnehmen und sind somit unangefochtener Tabellenführer der 2. Regionalliga Süd.

Trotzdem sieht der Rosenheimer Coach vor hoffentlich gewohnt stimmungsvoller heimischer Kulisse durchaus Chancen für sein Team: „Wenn wir unsere Würfe treffen und in der Defensive zuverlässig bleiben, ist ein Sieg möglich. Ziel ist auf jeden Fall, noch konstanter und weniger fehleranfällig zu werden, dann haben wir alles, was es braucht, um auch so eine Mannschaft zu schlagen!“ Dabei hofft Raab noch auf die vollständige Genesung einiger zuletzt angeschlagener Akteure, um gegen die zu erwartende sehr physische Spielweise des Ligaprimus entsprechend dagegenhalten zu können.

Erfolgreiches Wochenende für die Damen

Hinter den Basketballerinnen des Sportbunds Rosenheim x Finsense liegt ein anstrengendes Wochenende: Aufgrund eines Nachholspiels mussten sie gleich zwei Mal ran. Am Samstag trafen sie auf den MTV 1879 München.

Bereits von der ersten Minute an, drückten die Sportbund-Damen dem Spiel ihren Stempel auf. Sie spielten schnell und kontrolliert, schafften es dadurch immer wieder zu einfachen Fastbreak-Punkten. Während es im Hinspiel lange Zeit keiner der beiden Mannschaften gelang, sich abzusetzen, schafften die Rosenheimerinnen es am Samstag die Führung immer weiter auszubauen – zwischenzeitlich zeigte die Anzeigetafel sogar eine 23-Punkte-Führung. In dieser Phase war es zum wiederholten Mal Sophie Perner der es gelang nach Belieben zu punkten.

Aber auch Kiara Szenes war immer zur Stelle, wenn ihre Mannschaft sie brauchte. Am Ende kam die Flügelspielerin auf 14 Punkte – darunter vier verwandelte Dreier. Am Ende der 40 Minuten gelang den Sportbund-Damen ein ungefährdeter 81:58-Sieg. Deutlich spannender wurde es am Sonntag. Um 15 Uhr trafen die Sportbund-Damen auf den Tabellenvierten, die München Baskets.

Den Gastgeberinnen gelang der bessere Start in die Partie. Trainerin Coco Kollarovics musste erst eine Auszeit nehmen, um ihre Mannschaft wachzurütteln. Sophie Perner steuerte in dieser Phase zwölf Punkte bei und sorgte dafür, dass ihre Mannschaft im Spiel blieb. Nach und nach wachte auch der Rest ihres Teams auf. Mit einem 8-0-Lauf verabschiedeten sich die Damen in die Halbzeitpause bei einem Spielstand von 38:36.

Auch in den nächsten 20 Minuten gelang es keiner der beiden Mannschaften sich abzusetzen. Immer wieder wechselte die Führung, auch durch eine überragende Teamleistung der Münchnerinnen. Im letzten Viertel steuerte Liisi Sokman wichtige Punkte. Wenige Sekunden vor Schluss verkürzte die Gastgeberinnen mit einem verwandelten Drei-Punkt-Wurf noch einmal auf zwei Punkte, am Ende behielten die Rosenheimerinnen aber die Oberhand und siegten mit 68:66.

Mit nur zwei Niederlagen in zehn Spielen verabschieden sich die Damen als Tabellenzweiter in die Weihnachtspause, bevor sie am Samstag, 10. Januar, auf den Tabellenführer Jahn München treffen. Beginn ist um 15 Uhr in der Gaborhalle.

Gegen MTV spielten: Sokman (4 Punkte), Kirchner (4), Macht, Weymar L. (6), Szenes (14), Hebecker (3), Perner (19), März V. (6), Heise (13), Langer (4), Weymar A. (4), März K. (4)

Gegen München Basket spielten: Sokman (9), Kirchner, Macht, Weymar L. (5), Szenes (2), Hebecker (5), Perner (23), März V. (3), Heise (18), Weymar A., März K., Brodersen (3).

Doppelspiel-Wochenende

Rosenheim liegt ein anstrengendes Wochenende: Sie spielen sowohl am Samstag, als auch am Sonntag. Los geht es dabei am morgigen Samstag, um 15 Uhr, gegen MTV 1879 München. Die Gastgeberinnen aus München liegen derzeit mit zwei Siegen und sieben Niederlagen auf dem sechsten Tabellenplatz. Sie erzielen durchschnittlich 60,9 Punkte, müssen jedoch auch 75,9 Punkte hinnehmen.

Die besten Spielerinnen bei MZV sind Nathalie Schauermann, die durchschnittlich auf 15,7 Punkte kommt und Azra Dzinic mit 13,4 Punkten. “MTV hat in den letzten drei Spielen verschiedene Gesichter gezeigt”, sagt Sportbund Co-Trainer Markus Ovadaya. Während sie gegen den Tabellenletzten eine Niederlage einstecken mussten, siegten sie überraschend gegen den TSV Staffelsee und mussten sich nur knapp gegen den Tabellenführer Jahn München geschlagen geben. “Wir treten nicht voll besetzt an und haben das Hinspiel nur knapp gewonnen”, sagt Ovadaya. Die Frage wird ihm zufolge sein, wie gut sein Team die Ausfälle kompensieren und wer die Lücke schließen kann.

Einen Tag später treffen die Sportbund-Damen, ebenfalls um 15 Uhr, auf die München Baskets. Das Hinspiel gewannen die Rosenheimerinnen mit 67:58. Bei den Münchnerinnen waren es vor allem Jana Genttner und Constanze Ehrmeier, die nach Belieben punkten konnten. “München Basket wurde vor der Saison von vielen als ernsthafter Konkurrent zu Jahn München eingeordnet. Diese Rolle konnte die Mannschaft aber nicht gerecht werden, auch sie kämpfen um den Einzug in die Playoffs”, fasst es Co-Trainer Ovadaya zusammen. Aufgrund des Doppelspieltags hänge der Ausgang des Spiels vor allem an der körperlichen Verfassung seiner Mannschaft ab. Im Anschluss an das Doppelspiel-Wochenende verabschieden sich die Damen dann in die wohlverdiente Weihnachtspause.

Weiter geht es dann am 17. Januar um 15 Uhr in der Gaborhalle.

Sportbund-Damen mit deutlichem Heimsieg

Vor rund 800 Fans holten sich die Regionalliga-Damen des Sportbunds Rosenheim x Finsense ihren nächsten Heimsieg. Gegen TSV München Ost siegten sie mit 77:45 und bleiben damit auf dem zweiten Tabellenplatz. Besonders erfreulich: Neben Sophie Perner und Levke Brodersen überzeugten vor allem die jungen Spielerinnen. “Jeder hat heute seinen Teil zum Erfolg beigetragen”, sagte Perner kurz nach dem Spiel.

Die Abstimmungen hätten deutlich besser funktioniert, auch im Zusammenspiel habe es große Fortschritte gegeben. “Die Mannschaft hat sich gefunden”, fügte Perner hinzu. Sie sprach von einem “gelungenem Event” vor einer “tollen Kulisse”. “Das macht als Spielerin Lust auf mehr”, sagt sie. Dem kann sich Klara März wohl nur anschließen. Das Eigengewächs steuerte neun Punkte zum Sieg bei und überzeugte vor allem durch ihre aggressive Verteidigung. “Die Defense am Ball hat uns geholfen, die Gegner zu Fehlern zu zwingen”, sagte sie. Ihrer Mannschaft sei es gelungen, das Spiel von Anfang an zu kontrollieren.

Ein Blick auf die Statistik bestätigt das. Bereits in den ersten zehn Minuten erarbeitete sich das Team von Trainerin Coco Kollarovics eine 13-Punke-Führung. Besonders herausragend: Sophie Perner scorte im ersten Viertel bereits elf ihrer insgesamt 24 Punkte. Noch einen Gang höher schalteten die Sportbund-Damen dann im dritten Viertel mir einem 17:4-Run. “Es war eine richtig starke Teamleistung”, sagte Klara März. Am kommenden Wochenende müssen die Rosenheimerinnen dann noch einmal alle Kräfte mobilisieren.

Am Samstag treffen sie um 15 Uhr auf MTV München und am Sonntag auf die München Baskets.

Für Rosenheim spielten: Sokman (4 Punkte), Macht, Weymar L. (2), Szenes (2), Perner (24), März V. (11), Heise (4), Langer (4), Weymar A. (4), März, K. (9) und Brodersen (13).

Foto Credit: Begum Unal
Foto Credit: Begum Unal

Doppelspieltag in der Gaborhalle

Am Samstag steht wieder ein Doppel-Heimspieltag der Basketballabteilung des SB DJK Rosenheim x Finsense in der Gaborhalle an: Zunächst empfangen die Regionalliga-Herren um 17:15 Uhr den DJK SB München an der Ebersberger Straße, ehe um 20 Uhr die Damen auf den TSV München Ost treffen.

Mit frisch getanktem Selbstvertrauen geht die Herrenmannschaft die Aufgabe Sportbund München an: Nach dem wichtigen und hart erkämpften Sieg in Leitershofen wollen die Spartans auch auf eigenem Parkett wieder erfolgreich sein. Die Gäste aus der Landeshauptstadt stellten in den vergangenen Spielzeiten immer eines der Top-Teams der Liga, heuer befindet sich die Mannschaft nach dem Abgang einiger Leistungsträger allerdings im Umbruch. Das verjüngte Team rangiert derzeit mit drei Siegen aus acht Spielen auf dem achten Tabellenplatz, also drei Ränge hinter den Rosenheimern. „Trotzdem sind die Münchener ein gefährlicher Gegner – wie jedes Team der Liga, wenn man es nicht ernst nimmt“, weiß SBR-Trainer Johannes Raab. Auch er ist derzeit nicht sorgenfrei – mit Roobaa Shigut hat sich letztes Wochenende ein weiterer Akteur in die Liste der (Langzeit-)Verletzten eingetragen.

Er wird in dieser Saison leider nicht mehr spielen können, bei den anderen hofft Raab auf eine baldige Rückkehr: „Da müssen wir aber die Trainingswoche noch abwarten“, so der Coach, der auf jeden Fall das Ziel ausgibt, die Intensität und das Niveau aus dem letzten Spiel aufrecht erhalten zu wollen.

Große Ziele haben auch die Sportbund-Damen. “Wenn man auf die Tabelle schaut, sind die Rollen klar verteilt”, sagt Co-Trainer Markus Ovadaya. So stehen die Rosenheimerinnen mit fünf Siegen und zwei Niederlagen derzeit auf dem dritten Tabellenplatz. München Ost konnte in dieser Saison bislang nur zwei Siege verbuchen. Sie befinden sich derzeit auf dem Platz sieben. Einfach wird das Spiel jedoch trotzdem nicht. “Wir haben uns im Hinspiel sehr schwer getan”, erinnert Ovadaya. Damals siegten die Sportbund-Damen mit 63:47, allerdings nur durch ein starkes letztes Viertel. “Wir werden eine konzentrierte Leistung brauchen, um unsere gute Ausgangslage im Kampf um die Playoffs nicht herzugeben”, sagt der Rosenheimer Co-Trainer.

Der Fokus liege zum einen darauf, schnell in der Offensive zu spielen und gleichzeitig die Intensität in der Verteidigung hoch zu halten. “Es ist unser letztes Heimspiel vor der Weihnachtspause. Wir wollen nochmal die Atmosphäre in der Gaborhalle genießen und gemeinsam den Sieg einfahren”, ergänzt Levke Brodersen.

Auch dieses Mal erwartet die Zuschauer ein buntes Programm. Neben einer Hüpfburg und diversen Spielständen wird auch dieses Mal die Tanzgruppe für gute Stimmung sorgen. Der Nikolaus wird vor Ort sein und die kleinen Gäste mit Geschenken versorgen. Es wird eine Kuchenbar und eine Lichtshow geben. Beide Spiele werden live gestreamt.

Zuhause weiterhin ungeschlagen!

Die Basketballerinnen des Sportbunds Rosenheim x Finsense bleiben zu Hause auch weiterhin ungeschlagen. Gegen die München Baskets setzen sie sich in der Gaborhalle mit 67:58 durch. Zwar sorgten mehrere technische Störungen für Unterbrechungen – und komplette Dunkelheit in der Halle, an der ausgelassenen Stimmung der rund 500 Zuschauer änderte das jedoch nichts.

Die Sportbund-Damen hatten den schlechteren Start in die Partie. Vor allem in der Defense machten sie immer wieder einfache Fehler, welche die Münchener bestraften und in Punkte verwandelten. Vor allem Jana Genttner überzeugte in den ersten zehn Minuten und kam bereits im ersten Viertel auf zehn Zähler. Auf der Seite der Rosenheimer war es Sophie Perner, die ihre Mannschaft im Spiel hielt. Mal scorte sie von der Dreierlinie, dann zog sie zum Korb und sammelte ihre Punkte an der Freiwurflinie ein.

Mit einem Drei-Punkte-Rückstand ging es in die Halbzeitpause. In der Kabine fand Trainerin Coco Kollarovics dann die richtigen Worte, um ihr Team zu motivieren. Das dritte Viertel gewannen sie mit 26:13 – nach einem 14-2 Lauf. “Überragend war hier Anna Heise, die 14 der 26 Punkte gemacht hat”, sagt die Sportbund-Trainerin. Sie freute sich besonders darüber, dass es ihrer Mannschaft dieses Mal gelungen ist, einen etwas deutlicheren Sieg einzufahren. “Wir haben uns in jedem Viertel gesteigert und auch aus den Fehlern im letzten Spiel gelernt”, sagte die Rosenheimerin Valentina März kurz nach dem Spiel. Sie lobte das Zusammenspiel in der Offense, auch in Defense habe man sich in der zweiten Hälfte des Spiels noch einmal deutlich verbessert. Insgesamt gab es in dem Spiel zwölf Führungswechsel und neun Gleichstände.

Überschattet wurde der Sieg durch die schwere Verletzung von Franziska Riedmann. Die Sportbund-Damen wünschen ihr auf diesem Weg eine schnelle Genesung. Am kommenden Wochenende haben die Sportbund-Damen spielfrei, bevor sie dann am Samstag, 6. Dezember, um 20 Uhr auf München Ost treffen. Das Spiel findet in der Gaborhalle statt. Für Rosenheim spielten: Sokman (5 Punkte), Kirchner, Macht (3), Szenes (9), Perner (19), März, V. (7), Heise (19), Langer, Weymar, März, K. (3) und Brodersen (2).

Fotocredit: Begum Unal

Doppelspieltag

Am Samstag steht für den SB DJK Rosenheim x Finsense wieder eine Doppelspieltag in der Basketball-Regionalliga an: Zunächst empfangen die Herren um 17.15 Uhr den MTV München in der Gaborhalle an der Ebersberger Straße, ehe dort um 20 Uhr die München Baskets bei den Damen zu Gast sein werden.

Herren-Trainer Johannes Raab hofft, dass seine Mannschaft die richtigen Lehren aus der unnötigen Auswärtsniederlage vom vergangenen Wochenende zieht: „Vaterstetten war uns vor allem in der ersten Halbzeit in Sachen Einsatz und Überzeugung überlegen – genau da gilt es heute anzusetzen!“ Das sei der entscheidende Faktor gegen den MTV – egal, in welcher Besetzung die Spartans antreten können. Auch wenn mit Jguwon Hogges, Phillip Koppenhöfer, Niko Kovolos und Kenan Biberovic vermutlich vier Stammkräfte fehlen werden, sieht Raab gute Chancen für sein Team, wenn der Ehrgeiz aller Akteure stimmt. Die vom ehemaligen Rosenheimer Marijo Knezevic trainierten Landeshauptstädter spielen bisher eine eher durchwachsene Saison und sind nach zwei Siegen und vier Niederlagen im unteren Mittelfeld der Tabelle platziert. Trotzdem weiß der Spartans-Trainer um die Schwere der Aufgabe: „Letztes Jahr hatten wir zwei herausfordernde Matches gegen den MTV – gerade unter den heutigen Vorzeichen kann alles passieren.“

Ein spannendes Spiel erwartet die Zuschauer auch um 20 Uhr, wenn die Damen auf die München Baskets trifft. Nach der knappen Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den TSV Augsburg wollen die Sportbund-Damen ihre Siegesserie in der heimischen Gaborhalle fortsetzen. “Wir sind hoch motiviert und freuen uns auf die neue Aufgabe”, sagt Spielerin Sophie Perner. Hinter ihrer Mannschaft liege eine starke Trainingswoche. “Wir fühlen uns gut vorbereitet”, sagt sie. Es wird das erste Mal in dieser Saison sein, dass die beiden Mannschaften aufeinander treffen. Mit vier Siegen und zwei Niederlagen stehen die Sportbund-Damen weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz. München Basket hat bisher drei Spiele gewonnen und zwei verloren. Sie stehen auf dem vierten Tablellenplatz. Beste Werferin für die Münchnerinnen ist derzeit Franziska Riedmann. Sie kommt durchschnittlich auf 14,5 Punkte. 

Neben zwei spannenden Basketballspielen können sich die Zuschauer auch auf zahlreiche Schmankerl freuen. So wird es neben einer Espresso- und Weinbar, auch einen Foodtruck, eine Hüpfburg sowie einen Tanzauftritt geben. Neu ist an diesem Doppelspieltag die Lichtshow. Zudem haben Zuschauer wieder die Möglichkeit 500 Euro zu gewinnen, wenn sie einen Wurf von der Mittellinie treffen. “Wir freuen uns auf eine volle Gaborhalle und die Unterstützung unserer Fans”, sagt Sophie Perner.

Sportbund-Damen verschenken 13-Punkte-Führung

Die Basketballerinnen des Sportbunds Rosenheim haben in der Regionalliga ihre zweite Saisonniederlage kassiert. Gegen den TSV Augsburg mussten sie sich auswärts mit 71:72 geschlagen geben. Besonders ärgerlich: Durch zahlreiche kleiner Fehler verschenkten sie eine 13-Punkte-Führung. 

Rosenheim – Johanna Macht spielte ihr bislang bestes Saisonspiel. Am Ende reichte es trotzdem nicht. Die Veteranin traf am Samstagabend von nahezu jeder Position und kam am Ende auf 13 Punkte. Trotzdem musste sich ihr Team am Ende geschlagen geben. “Wir haben uns sehr von der aggressiven Defense der Augsburgerinnen beeinflussen lassen”, sagte Macht kurz nach dem Spiel. 

Um in der Regionalliga zu gewinnen, würde es nicht ausreichen, nur zwei Viertel gut zu spielen. Dieser Einschätzung schloss sich auch Sportbund-Trainerin Coco Kollarovics an. “Es war eine sehr bittere Niederlage. Wir haben es nicht geschafft, unsere Intensität in der Defense und den Flow in der Offense durchzuziehen. Dadurch haben wir eine 13-Punkte-Führung verschenkt”, sagte sie. 

Insgesamt gab es in dem Spiel zwölf Führungswechsel und sechs Gleichstände. Auch von der Dreierlinie zeigten sich beide Mannschaften treffsicher. Die Sportbund-Damen versenkten sieben Würfe, die Augsburgerinnen sechs. Letztendlich waren es aber die TSV-Damen, die im letzten Viertel den kühleren Kopf bewahrten – und die Fehler der Rosenheimerinnen ausnutzen, um sich den Vorsprung Stück für Stück zurückzuerobern. 

Ein 9:0-Lauf in den Schlussminuten besiegelte die Niederlage der Rosenheimerinnen. “Durch jedes Spiel lernen wir uns als Team besser kennen. Dieses Spiel war eine Investition in die Zukunft”, zeigte sich Johanna Macht überzeugt. Das nächste Heimspiel findet am Samstag, 22. November, in der Gaborhalle statt. Mit dabei ist dann hoffentlich auch wieder Elisa Hebecker, die gegen TSV Augsburg verletzungsbedingt aussetzen musste. 

Für Rosenheim spielten: Sokman, Kirchner, Macht (13 Punkte), Weymar (2), Szenes (2), Perner (23), März V. (3), Heise (14), Langer, März, K. (2) und Brodersen (12).

Fotocredit: Begum Unal

Start in die Rückrunde

Die Basketballerinnen des Sportbunds Rosenheim starten am Samstag, 15. November, in die Rückrunde. Um 17.30 Uhr treffen die Damen auf den TSV Augsburg. Mit drei Siegen und drei Niederlagen steht Augsburg derzeit auf dem fünften Tabellenplatz, die Rosenheimerinnen sind derzeit Tabellenzweiter – mit lediglich einer Niederlage. Im Hinspiel behielten die Sportbund-Damen mit 67:65 knapp die Oberhand. Top-Performer waren Liisi Sokman und Sophie Perner mit jeweils 15 Punkten. 

Auf der Seite der Augsburgerinnen ist es vor allem Sophie Kleim, die die Rosenheimerinnen in Schach halten müssen. Sie kommt im Schnitt auf 15,8 Punkte. Der Fokus der Sportbund-Damen liegt auch in diesem Spiel auf der Verteidigung. “Zudem muss es uns gelingen, besser auszuboxen und zu rebounden”, sagt Trainierin Coco Kollarovics. 

Es sind zwei Schwachstellen ihrer Mannschaft, die in der Vergangenheit dazu geführt haben, dass Spiele deutlich enger ausgefallen sind, als sie hätten sein müssen. So auch im jüngsten Spiel gegen den TSV Staffelsee, wo die Rosenheimerinnen knapp mit 66:65 gewannen. Im ersten Spiel der Rückrunde kann Sportbund-Trainerin Kollarovics auf den kompletten Kader zurückgreifen.