Alles oder nichts – SBR-Basketballer empfangen direkten Konkurrenten Bamberg

Entscheidung um den Klassenerhalt in der Regionalliga 1 fällt am Samstag, 21.04.2018 ab 18Uhr in der Gaborhalle.

Für die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim steht am morgigen Samstag das wohl wichtigste Spiel der jüngeren Vereinsgeschichte an: Nach dem Wiederaufstieg in Deutschlands höchste Amateurspielklasse im Jahr 2014 konnte man sich vier Spielzeiten in der kontinuierlich stärker werdenden Liga halten, im Heimspiel gegen Bamberg entscheidet sich nun, ob diese Zugehörigkeit ein vorläufiges Ende hat oder ob doch der Liganeuling aus Oberfranken nach nur einem Jahr den bitteren Gang zurück in die Regionalliga 2 antreten muss. Die Ausgangslage könnte also spannender nicht sein: Die Bamberger haben einen Sieg weniger auf dem Konto als die Innstädter, allerdings konnten sie die Rosenheimer zu Hause denkbar knapp mit einem Zähler Unterschied besiegen. Gelänge ihnen morgen dieses Kunststück auch in der Fremde, wäre für sie im direkten Vergleich der Klassenerhalt gesichert, im Falle eines Heimsieges dagegenhätten die Grünweißen ihre Gäste im Endspurt noch um zwei Siege auf Distanz gehalten und könnten im Anschluss den Ligaerhalt feiern.

Die Gründe, warum diese Saison am Ende zu einer derartigen Zitterpartie wurde, sind vielfältig und müssen sicherlich in der Sommerpause gründlich aufgearbeitet werden. Auf dem Parkett der Gaborhalle sollen aber Vergangenheit und Zukunft so weit wie möglich ausgeblendet werden – im viel zitierten „Schicksalsspiel“ zählt nur ein wie auch immer gearteter Sieg. Auf dem Papier sind die Grünweißen zumindest leichter Favorit, sie haben heuer in vielen Spielen bewiesen, dass sie das Niveau haben, auch mit deutlich stärkeren Kontrahenten mitzuhalten; die Fähigkeit, einen Vorsprung über die Ziellinie zu retten, ist ihnen dann aber leider allzu oft abhanden gekommen. Deswegen will man im morgigen Spiel alles daran setzen, möglichst frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen und eine Zitterpartie wie zuletzt gegen Leitershofen zu vermeiden, weil man eben genau damit in dieser Saison schon zu oft schlechte Erfahrungen gemacht hat. Personell stehen die Vorzeichen jedenfalls nicht schlecht, der im Verlaufe des Jahres geschrumpfte Kader steht Trainer Bob Miller in vollem Umfang zur Verfügung und alle Akteure sind fit: Jetzt müssen die Rosenheimer mit dem eigenen Anhang im Rücken „nur“ noch bestätigen, dass sie unterm Strich das erfahrenere und auch bessere Team sind als der Liganeuling Bamberg!

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