Angeschlagen zum Tabellendritten – SBR-Basketballer gastieren in Treuchtlingen

Eigentlich könnten die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim ja erleichtert zum Tabellendritten nach Treuchtlingen reisen, konnten sie doch vergangenes Wochenende endlich ihre Talfahrt stoppen und einen wichtigen Heimsieg gegen Jena einfahren. Trotzdem plagen das Trainergespann vor der Auswärtsfahrt nach Mittelfranken Sorgen, denn mit Jguwon Hogges und Shkelzen Bekteshi sind gleich zwei Leistungsträger vom letzten Samstag angeschlagen. Zudem ist der Einsatz von Center Adi Gheorghiu nach seinem Muskelfaserriss noch äußerst fraglich und Peter Breitfeld tritt die Auswärtsfahrt erst gar nicht an.
Bekteshi war ja bereits gegen Jena mit einer Verletzung ins Spiel gegangen und Kapitän Hogges knickte in der Schlussphase der Partie um. Beide konnten diese Woche nicht trainieren, hoffen aber, in Treuchtlingen zumindest teilweise spielen zu können. Das Spiel gegen die Mannen um Tim Eisenberger, den derzeit effizientesten Spieler der Liga, steht unter komplett anderen Vorzeichen als die letzte Aufgabe: War man gegen Jena quasi zum Siegen verdammt, um nicht frühzeitig völlig in den Abstiegsstrudel zu geraten, ist man gegen die heutigen Gastgeber krasser Außenseiter. Die Treuchtlinger spielen erneut eine bärenstarke Saison und zählen wie im letzten Jahr zu den absoluten Titelanwärtern, auch wenn sie durch die Niederlage vergangene Woche gegen Hellenen München einen Dämpfer einstecken mussten. „Eisenberger ist ein absoluter Ausnahmespieler in dieser Spielklasse, aber auch Leute wie Schmoll oder Geiselsöder zählen zum Besten, was die Regionalliga zu bieten hat“, weiß Coach Bob Miller um die Stärke der Mittelfranken, deren Heimspielstätte zudem einen Ruf als Hexenkessel genießt. „Wir wollen die Partie auf jeden Fall so lange wie möglich offen halten. Der Druck liegt ganz klar bei Treuchtlingen. Wenn wir bis zum Schluss dranbleiben – wer weiß, was dann passiert“, gibt Co-Trainer Stephan Hlatky die Marschrichtung für Samstag Abend vor und erinnert sich dabei sicherlich auch gerne an die vergangene Spielzeit, als der SBR sensationell die Punkte aus der Fremde entführen konnte.

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