SBR-Motor gerät ins Stottern – Basketballer verlieren in Vilsbiburg 90:76

Der Motor der Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim, der in der Rückrunde lange so rund gelaufen war, gerät in den letzten Spielen zunehmend ins Stottern. Speziell in der letzten Auswärtspartie am vergangenen Freitag in Vilsbiburg – da verloren die Miller-Schützlinge nach einem starken ersten Viertel doch noch relativ deutlich mit 90:76.
Am Anfang schien es so, als ob die Rosenheimer an diesem Abend den Klassenerhalt auch rein rechnerisch abhaken könnten. Im Finale eines guten ersten Spielabschnitts zogen sie beim Tabellenachten bereits auf 10 Punkte davon. Die 28:18-Führung gab den Grünweißen aber nicht etwa Sicherheit, sondern weckte vielmehr den Kampfgeist der Hausherren, die die Partie bereits im zweiten Viertel wieder zu ihren Gunsten drehten: Nachdem die Rosenheimer ganze drei Minuten keinen Korb erzielen konnten, führten zur Pause plötzlich die Vilsbiburger mit 45:40. Die Gastgeber jedoch setzten im Gegensatz zu den Grünweißen diese positive Tendenz auch in Abschnitt drei fort: Nach 25 Minuten hatten Sie ihren Vorsprung bereits auf 12 Zähler ausgebaut, weil die Gäste abermals lange vier Minuten ohne Punkte blieben. Zwar kämpften sich die Rosenheimer im weiteren Verlauf nochmals heran, die Führung ließen sich die Hausherren um den starken Lubos Novy (22 Punkte) aber bis zum Ende nicht mehr nehmen. Das lag vor allem auch daran, dass sie viele ihrer Punkte aus Ballverlusten der Miller-Schützlinge erzielen konnten – 24 Turnovers in einer Partie sind einfach zu viele, besonders weil die Vilsbiburger sich in dieser Kategorie mit nur 10 Verlusten deutlich ballsicherer präsentierten.
Somit bleiben die Rosenheimer weiterhin Elfter, punktgleich mit Jena auf dem 12.Platz, der – wenn auch sehr unwahrscheinlich – theoretisch noch den Abstieg bedeuten könnte. Von den verbleibenden zwei Spielen sollten sie also mindestens eines gewinnen, am besten am kommenden Wochenende zu Hause gegen den anderen Tabellennachbarn Ansbach, um den Ligaverbleib unter Dach und Fach zu bringen.
Für den SBR spielten Breitfeld (3 Punkte), Hogges (13), Fliege, Brosig, Bekteshi (19), Schulezko (15), Gaizauskas (16), Malpede (6), Raab (2) und Kromah (2).

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